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24 Stunden Pflege im Alter

Die Pflege bedürftiger Menschen

Bis ins Jahr 2020 wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge bis auf 2,9 Millionen ansteigen. Schon jetzt sind über 2,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Der Anteil der älteren unter ihnen ist naturgemäß besonders hoch, aber von den Erkenntnissen und den positiven Ent­wicklungen der Altenpflege können auch jüngere Pflegebedürftige profitieren.

Besonders die Notwendigkeit zur Vorsorge ist durch die alarmierenden Zahlen ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Deshalb möchten wir Ihnen im Folgenden auch vorstellen, was Sie schon jetzt für eine optimale Seniorenpflege tun können. Die Chance, dass Sie diese einmal selbst in Anspruch nehmen werden

oder jemanden pflegen, ist nicht zu vernachlässigen. Wenn Sie eine Frau sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich um Ihren Mann oder einen nahestehenden Famili­enangehörigen kümmern werden, besonders hoch.

Der Anteil der Menschen, die im häuslichen Umfeld von Angehörigen gepflegt werden, liegt derzeit bei etwa 85 %.

Stillschweigend wird von den Freunden und Angehörigen erwartet, dass sie die glei­ che Leistung bringen können wie professionelle Pflegekräfte, die dafür eine dreijäh­rige Ausbildung absolviert oder sogar Pflege studiert haben.

Zu der Belastung durch die pflegerische Versorgung kommt meist auch das Unver­ständnis der Umwelt, wie viel Zeit und Energie es kostet, sich um eine geistig oder körperlich eingeschränkte Person zu kümmern. Pflegende Angehörige geraten damit leicht in einen Teufelskreis, der zur Überlastung führt.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich umfassende Informationen holen und sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen. Die staatlichen Unterstützungssysteme ermöglichen es Ihnen, verschiedene Hilfsmöglichkeiten für die Seniorenpflege wahr­ zunehmen und sich selbst abzusichern. Sie können zum Beispiel ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub fahren, da Ihnen Mittel für die sogenannte Verhinderungs­pflege zur Verfügung stehen.

Situation der Pflegedienste in Deutschland

Wer sich mit Pflege beschäftigt, weiß, dass auch bei den professionellen Anbietern nicht alles Gold ist, was glänzt. Bundesweit arbeiten etwa 290.000 Pflegekräfte bei ambulanten Pflegediensten. Dabei kann es sich um gut ausgebildete Fachkräfte mit hoher Motivation oder um Aushilfsmitarbeiter handeln, die weder das Know-how noch die nötigen Sprachkenntnisse besitzen. Pflegekräfte aus Polen, die Senioren terrorisieren sind eines der vielen Klischees und Befürchtungen, die sich hartnäckig halten.

Auch hier sind Sie als Angehöriger gefragt, um für die pflegebedürftige Person das bestmögliche Angebot auszuwählen.

Ein wichtiges Ziel des Pflegesystems ist es, so lange wie möglich sicherzustellen, dass Pflegebedürftige menschenwürdig in ihrer gewohnten Umgebung leben kön­ nen. Dafür werden verschiedene Betreuungs- und Unterbringungsmodelle angebo­ ten, die von der Teilzeitpflege über die Versorgung in Mehrgenerationenhäusern bis zum betreuten Wohnen reichen.

Erst wenn die ambulante Versorgung und/oder die Tagespflege gar nicht mehr möglich ist, erfolgt der Einzug in eine stationäre Einrichtung der Altenhilfe, die meist zu Unrecht einen schlechten Ruf genießen. Viele Pflegeheime haben erkannt, dass innovative Programme und präventive Maßnahmen nicht allein zum guten Ruf beitragen, sondern sich mittel- und langfristig bezahlt machen.

Etwa ein Drittel der Personen, deren Pflege sehr aufwendig ist (ca. 900.000), sind stationär untergebracht. Dafür stehen in Deutschland etwa 13.000 Pflegeheime zur Verfügung.

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